Begriffsdefinitionen

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Stromverbrauch - Watt

Beispiel anhand einer CREE 3W XP-E 

bei einer Betromung von 700mA und benötigte 3,2 Volt ergibt sich ein Stromverbrauch von 2,24 Watt

Ganz Wichtig: Watt ist keine Angabe über eine Lichtleistung oder Ähnlichem!!

 

LUMEN

Lumen (lat.: Licht, Leuchte) ist die Einheit des Lichtstroms. Als photometrische Einheit berücksichtigt das Lumen [lm] die Empfindlichkeit des menschlichen Auges: Zwei baugleiche Lichtquellen werden als gleich hell wahrgenommen, wenn sie den gleichen Lichtstrom [lm] aussenden - unabhängig von ihrer Farbe.

Unser Auge hat seine maximale Empfindlichkeit bei einer Wellenlänge von 555 nm (gelbgrün) und 1 Lumen ist definiert als der Lichtstrom einer 1,464 mW starken, 555 nm-Lichtquelle mit 100% Wirkungsgrad. Eine 1,464 mW starke rote Lichtquelle liefert nur etwa 0,1 lm, da das Auge im Roten nur 10% seiner maximalen Empfindlichkeit besitzt.

 

LUMEN/W

Die Größe Lumen pro Watt wird oft als Maß für den Wirkungsgrad einer Lichtquelle angegeben, obwohl sie eher ein Maß für den vom Auge nutzbaren Wirkungsgrad ist.

 

LUX

Lux ist die Einheit der abgeleiteten Größe Beleuchtungsstärke und der ihr entsprechenden Emittergröße, der spezifischen Lichtausstrahlung. Ihr Einheitenzeichen ist: lx. Der Name leitet sich von der lateinischen Bezeichnung lux für Licht ab.

 

Helligkeit

Helligkeit ist ein Überbegriff subjektiver Eindrücke und objektiver Messgrößen für die Stärke einer visuellen Wahrnehmung von – sichtbarem – Licht.

 

PAR

Die photosynthetisch aktive Strahlung (engl.: Photosynthetically Active Radiation, kurz PAR oder PhAR) ist der Bereich im Spektrum der Sonnenstrahlung, der von photosynthetisch aktiven Lebewesen genutzt werden kann. Die PAR wird meist von 400-700 nm in W/m² angegeben. Dieser Bereich deckt sich weitgehend mit dem Bereich der für Menschen sichtbaren Strahlung (380-780 nm), welcher etwa 50 % der Globalstrahlung ausmacht.

Die photosynthetisch aktive Strahlung setzt sich aus Photonen mit sehr unterschiedlicher Energie zusammen (blau: energiereich, rot: energiearm). Daher muss zur Ermittlung der PAR ein mit Filtern bestückter Strahlungssensor eingesetzt werden, so dass die kurzwelligen, energiereichen Spektralbereiche genauso stark gewichtet werden, wie die langwelligen, energieärmeren. So können die Photonen zwischen 400 und 700 nm annähernd gleichwertig registriert werden. Wegen der direkten stöchiometrischen Beziehung zwischen absorbierten Photonen (im Bereich von 400-700 nm) und der photosynthetischen CO2-Bindung wurde die Photonenstromdichte (engl. Photosynthetically Active Photon Flux Density, PPFD oder kurz PFD) in der Biologie zum Standard. Sie wird, im Gegensatz zum PAR, in µmol/(m²s) gemessen.

 

Kelvin

Auch die Farbtemperatur wird in Kelvin angegeben. Sie ist in der Fotografie und zur Charakterisierung von Lichtquellen wichtig. Die Farbtemperatur gibt die spektrale Strahldichteverteilung eines schwarzen Strahlers (siehe Stefan-Boltzmann-Gesetz) an, der die Temperatur = Farbtemperatur hat. Bei Glüh-Strahlern mit wellenlängenabhängigem Emissionsgrad sowie bei nichtthermischen Lichtquellen weicht die Farbtemperatur von der Temperatur des Strahlers ab.

 

Lichtspektrum

Das Lichtspektrum ist der Teil des elektromagnetischen Spektrums, der ohne technische Hilfsmittel über das menschliche Auge wahrgenommen werden kann. Weitere Bezeichnungen für das Lichtspektrum sind das sichtbare Spektrum, der visuelle Bereich (kurz VIS oder auch VIS-Bereich genannt) sowie umgangssprachlich auch Licht.

 

Illustration des Spektrums der elektromagnetischen Wellen

 

Die Spektralfarben im sichtbaren Licht[1]

Farbe

Wellenlänge
in
nm 

Frequenz
in
THz 

rot

≈ 790–630

≈ 379–476

orange

≈ 630–580

≈ 476–517

gelb

≈ 580–560

≈ 517–535

grün

≈ 560–480

≈ 535–624

blau

≈ 480–420

≈ 624–714

violett

≈ 420–390

≈ 714–769

 

Der Wellenlängen-Bereich des Lichtspektrums reicht dabei von ungefähr 380 bis 780 nm,[2] einem Frequenzbereich von ca. 3,8 · 1014 bis 7,9 · 1014 Hz entsprechend. Angrenzend an das für den Menschen sichtbare Lichtspektrum befindet sich im elektromagnetischen Spektrum der UV-Bereich bei kürzeren und der IR-Bereich bei längeren Wellenlängen, welche teilweise von anderen Lebewesen wahrgenommen werden können (siehe auch Spektralfarben).

Das Lichtspektrum enthält nur monochromatische Farben (Spektralfarben), nicht aber alle vom Auge unterscheidbaren Farben.
Siehe hierzu Farbraum: Während das Auge nahe beieinander auf dem Lichtspektrum liegende Lichtfarben mittelt und als Zwischen-Farbton erkennt (zum Beispiel Rot + Grün = Gelb, Blau + Grün = Cyan oder Rot + Gelb = Orange), bilden die weit auseinander liegenden Wellenlängen Rot + Blau die Farbe Magenta, auch Purpur genannt.

 

Quelle: Wikipedia